To: Alle, welche *wirklich* an ernsthafte Projekte sozialer Einbeziehung glauben, alle Regierungen, speziell in Brasilien, welche nicht tolerieren sollten, dass eine nordamerikanische Firma versucht, Projekte zur sozialen und technologischen Anhebung eines Schwellenlandes zu verhindern.Aufgrund ihrer Ablehnung der Regeln der brasilianischen Regierung zur Verteidigung Freier Software - welche die Marktreservierung durch Microsoft für den Kauf von Software und Regierungscomputern bringt - startet die Firma eine Offensive, welche versucht, die brasilianische Regierung einzuschüchtern.
Inmitten der Woche des grössten Freie-Software-Ereignisses in Lateinamerika und eines der wichtigsten der Welt, fing der Präsident von Microsoft Brasilien, Emílio Umeoka, an, zu erklären, die Entscheidung der brasilianischen Regierung zur Unterstützung Freier Software auf Computern der öffentlichen Verwaltung wäre 'durch Ideologie beeinflusst'. Der Verkäufer des monopolistischen Weltkonzerns, Herr Umeoka, geht sogar weiter, indem er behauptet, dass die eigenständige Entscheidung unserer gesetzlich gewählten Regierung das Land in 'die falsche Richtung' führen würde. Die richtige, nach Meinung des Verkäufers, wäre vermutlich die Beibehaltung der Marktreservierung für die Regierung durch Microsoft, das Auffüllen des Portemonnaies des reichsten Mannes der Welt, und die Fortführung der jährlichen Entsendung von Millarden von Dollars aus dem Land in Form von Tributzahlungen, in einem Land, in welchem 22 Millionen Menschen
hungern und 46 Millionen unter der Armutsgrenze leben.
Die Suche nach Alternativen für unsere Entwicklung, ausgerufen durch die Regierung durch ihren Wetteinsatz auf neue Geschäftsmodelle basierend auf Freier und Offener Software, erhielt weltweit Unterstützung von kleinen und mittelständigen brasilianischen Firmen in der IT-Branche, und sogar von grossen global agierenden Firmen wie Sun, IBM und HP, welche viel Geld in diese Plattform investieren. Zusätlich hat diese Richtlinie die Unterstützung des Parlaments, durch die parlamentarische Bewegung für Freie Software und Digitale Einbeziehung, vorangetrieben durch den Präsidenten des brasilianischen
Nationalkongresses, Senator José Sarney, und Senatorin Serys Slhssarenko, zusätzlich zu den Vertretern Walter Pinheiro und Sérgio Mianda. Es ist eine der grössten Bewegungen im Nationalkongress!
Aber in der Woche, in der die Medien überall auf der Welt den Initiativen
unseres Landes für die Leistungen und die Inhalte der Diskussionen auf dem 5. Internationalen Forum für Freie Software applaudierten, bevorzugte die 'New York Times' wieder einmal, anstatt 'journalistischer' Reportage der
positiven Ereignisse zu geben, Werbung für die 'patriotischen' Erklärungen des Microsoft-Funktionärs Herr Emílio Umeoka und gegen die brasilianischen Initiativen zu veranstalten: 'In zehn Jahren von heute werden wir eine dominante Position auf einem völlig unerheblichen Gebiet halten.'
Die Praxis der Einschüchterung
Wir alle wissen bereits, dass Microsoft nicht von ihrem Weg abweicht und dass sie gegen einen offenen Wettbewerb sind, aber der Gigant liess diese Woche das Fass überlaufen. In einem klaren Einschüchterungsversuch des Giganten gegen die brasilianische Regierung begann das Monopol, kriminelle Vorwürfe gegen Sérgio Amadeu, Präsident der ITI und offizieller Regierungsverantwortliche
für den Umstieg auf Freie Software, verlauten zu lassen. Der brasilianische Verantwortliche erhielt einen juristischen Hinweis auf
die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, er hätte in der wöchentlichen Zeitschrift 'Carta Capital' behauptet, Softwaregeschenke an Regierungen seien eine von Drogendealern her bekannte Praxis. Diese Behauptung, die Sérgio Amadeu wegen dieser Aussage angelastet wird, ist nicht neu. Der Präsident von Sun und einige Aktivisten der Freien-Software-Bewegung nutzten ebenfalls diese Analogie: 'Die erste Dosis proprietärer Software wird kostenlos verteilt, nachdem die Nutzer abhängig geworden sind, fängt die Firma an zu kassieren.'
Aber warum wurde die Anklage nur gegen den brasilianischen Verantwortlichen erhoben?
Die Firma möchte auch, dass Sérgio Amadeu erklärt, warum er (laut der Zeitschrift) Microsofts Geschäftspraktiken als FUD (Furcht, Unsicherheit und Zweifel) bezeichnet, wo der Markt für Freie Software betroffen ist.
Auch das ist nichts neues. Eine Woche vorher haben etliche internationale Experten, unter ihnen Manuel Castells und Vinton Cerf, einer der Erfinder des Internets, die 'Erklärung von Barcelona zum Fortschritt Freier Software' unterzeichnet, welche unter anderem sagt: 'Freie Software muss hart arbeiten, um die FUD-Techniken zu bekämpfen, welche gegen sie angewendet werden'.
Aber warum wurde die Anklage nur gegen den brasilianischen Verantwortlichen erhoben?
Die Antwort ist einfach. Es ist ein klarer Versuch, die Aktivitäten der
brasilianischen Regierung zu einzudämmen. Diese Microsoft-Initiative verlangt nach einer Antwort der internationalen Gemeinschaft. Mehr noch als sonst sollten wir uns vereinen, um die Initiativen unseres Landes in Richtung technologischer Unabhängigkeit zu unterstützen.
Text von Marcelo Branco.
Sincerely,
The Aufruf zur Unterstützung von Sérgio Amadeu, dem von der brasilianischen Regierung eingesetzten höchsten Verantwortlichen für die Umstellung auf Freie Software, welcher momentan kriminellen Anschuldigungen von Microsoft ausgesetzt ist. Petition to Alle, welche *wirklich* an ernsthafte Projekte sozialer Einbeziehung glauben, alle Regierungen, speziell in Brasilien, welche nicht tolerieren sollten, dass eine nordamerikanische Firma versucht, Projekte zur sozialen und technologischen Anhebung eines Schwellenlandes zu verhindern. was created by and written by Tiago Bortoletto Vaz. This petition is hosted here at www.PetitionOnline.com as a public service. There is no endorsement of this petition, express or implied, by Artifice, Inc. or our sponsors. For technical support please use our simple Petition Help form.
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