Resolution gegen den Kinderhidschab und das Frauenkopftuch im oeffentlichen Dienst
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Fuer engagierte Frauen- und Menschenrechtler ist jede Form islamischer Verschleierung von Maedchen und Frauen Teil einer totalitaeren, politreligioesen Bewegung und weder mit den universellen Menschenrechten noch mit freiheitlich demokratischen Verfassungen kompatibel. Eine weltweite Fundamentalisierung veranlasst mehr und mehr muslimische Eltern ihre Toechter an das Schamtuch (Feridun Zaimoğlu) zu gewoehnen. Helfen Ueberredungskunst oder paedagogische Tricks nicht, droht man mit der Hoelle und mit Pruegel.
Selbst moderat gebundene, mit der uebrigen Kleidung geschmackvoll abgestimmte Tuecher sind daher kein selbst gewaehltes Modeaccessoire. Der Druck auf die Muetter durch Sippe, soziales Umfeld und politische wie religioese Autoritaeten die schariakonforme Bedeckung notfalls mit Gewalt durchzusetzen, ist ungeheuer gross. Multikulturalisten, die das Kopftuch als individuellen Weg der religioesen Emanzipation muslimischer Frauen missdeuten, erschweren saekular denkenden muslimischen Familien die Argumentation.
Die schon von weitem erkennbare Verschleierung propagiert und tradiert ein islamisch orthodoxes Menschenbild, das Maedchen und Frauen ebenso verachtet wie es Maenner als willensschwache, triebhafte Wesen herabwuerdigt. Die islamische Bedeckung spaltet in antagonistische Kollektive, denen ein fairer, respektvoller Umgang miteinander verboten ist: Frauen / Maenner, MuslimInnen / NichtmuslimInnen, verschleierte Muslimas / Frauen mit offenen Haaren.
Das Schamtuch foerdert daher schon bei Kleinstkindern das Gefuehl von Fremdheit und erlebter Segregation. Integration kann so nicht gelingen. Falsch verstandene, entgrenzte Toleranz und Dialogbereitschaft um jeden Preis hat den Einfluss der islamistischen Organisationen gestaerkt. Auch daher hat die Anzahl der verschleierten Maedchen und Frauen in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Viele Grundschuelerinnen verlassen das Haus nicht mehr ohne Kopftuch, selbst in Kindergaerten sieht man neuerdings Drei- und Vierjaehrige mit Hidjab. Das Kopftuchgebot diskriminiert bereits diese kleinen Maedchen als Verfuehrerinnen.
Nicht nur der Europaabgeordneten Renate Sommer und der Frauenrechtlerin Mina Ahadi gilt der Kinderhidjab als Kindesmisshandlung und Kinderrechtsverletzung. Geschlechter-Apartheid sowie die grundsaetzlich damit einhergehenden, vormodernen Denk-, Verhaltens- und Erziehungsmuster verstossen gegen das Recht junger Menschen auf eine gleichgestellte und gewaltfreie Erziehung.
Sie behindern eine altersgerechte und selbstbestimmte Persoenlichkeitsentwicklung. Chancengleiche Partizipation an der (Er )Lebenswelt Gleichaltriger unabhaengig von Geschlecht, kultureller Herkunft, Religionszugehoerigkeit oder sonstiger Weltanschauung ist strengglaeubig sozialisierten Musliminnen bereits in jungen Jahren nicht moeglich.
Die Unterzeichner fordern daher ein bundesweites Verbot des Kinderkopftuchs fuer Maedchen bis vierzehn Jahren in der Oeffentlichkeit. Darueber hinaus setzen wir uns fuer das Verschleierungsverbot im oeffentlichen Dienst ein. Die Beschaeftigten in Institutionen der Verwaltung, der Justiz sowie des Erziehungs- und Bildungswesens sind Repraesentanten und Funktionstraeger des saekularen, freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Sie haben den Anspruch auf und die Verpflichtung zur neutralen Kleidung waehrend ihrer Dienstzeit, ohne die eine wertschaetzende und buergerorientierte Zusammenarbeit kaum moeglich ist.
Wir halten ein grundsaetzliches Kopftuchverbot in Gerichtsgebaeuden, Schulen (franzoesisches Modell) und Kindergaerten fuer unumgaenglich. Bei Gerichtsverhandlungen muss zum Schutz der Zeugen und Angeklagten garantiert sein, dass selbst jede unterschwellige Beeinflussung von Plaedoyer und Urteil durch politreligioese Symbole im Saal ausgeschlossen ist. Nur gaenzlich kopftuchfreie Schulen und Kindergaerten gewaehrleisten, dass Maedchen und Jungen unabhaengig von kultureller Herkunft, Religion und sonstiger Weltanschauung einen Freiraum nutzen und geniessen koennen, in dem sie vor orthodoxer religioeser Indoktrination verschont sind.
Erstunterzeichner am 09. Mai 2009 waren
Zentralrat der Ex-Muslime
http://www.ex-muslime.de
Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, HINTERGRUND-Verlag Osnabrück
http://www.hintergrund-verlag.de
Children First Now (Kinderrechtsorganisation)
http://www.childrenfirstnow.com/
Equal Rights Now (Organisation für gleiche Rechte der Frauen)
http://www.equal-rights-now.com
I.so.L.De Lern- und Sprachförderung
i.so.l.de@gmx.de
Wir laden alle freiheitsliebenden Menschen und Organisationen ein, diese Resolution zu unterschreiben und unterstützen.
Selbst moderat gebundene, mit der uebrigen Kleidung geschmackvoll abgestimmte Tuecher sind daher kein selbst gewaehltes Modeaccessoire. Der Druck auf die Muetter durch Sippe, soziales Umfeld und politische wie religioese Autoritaeten die schariakonforme Bedeckung notfalls mit Gewalt durchzusetzen, ist ungeheuer gross. Multikulturalisten, die das Kopftuch als individuellen Weg der religioesen Emanzipation muslimischer Frauen missdeuten, erschweren saekular denkenden muslimischen Familien die Argumentation.
Die schon von weitem erkennbare Verschleierung propagiert und tradiert ein islamisch orthodoxes Menschenbild, das Maedchen und Frauen ebenso verachtet wie es Maenner als willensschwache, triebhafte Wesen herabwuerdigt. Die islamische Bedeckung spaltet in antagonistische Kollektive, denen ein fairer, respektvoller Umgang miteinander verboten ist: Frauen / Maenner, MuslimInnen / NichtmuslimInnen, verschleierte Muslimas / Frauen mit offenen Haaren.
Das Schamtuch foerdert daher schon bei Kleinstkindern das Gefuehl von Fremdheit und erlebter Segregation. Integration kann so nicht gelingen. Falsch verstandene, entgrenzte Toleranz und Dialogbereitschaft um jeden Preis hat den Einfluss der islamistischen Organisationen gestaerkt. Auch daher hat die Anzahl der verschleierten Maedchen und Frauen in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Viele Grundschuelerinnen verlassen das Haus nicht mehr ohne Kopftuch, selbst in Kindergaerten sieht man neuerdings Drei- und Vierjaehrige mit Hidjab. Das Kopftuchgebot diskriminiert bereits diese kleinen Maedchen als Verfuehrerinnen.
Nicht nur der Europaabgeordneten Renate Sommer und der Frauenrechtlerin Mina Ahadi gilt der Kinderhidjab als Kindesmisshandlung und Kinderrechtsverletzung. Geschlechter-Apartheid sowie die grundsaetzlich damit einhergehenden, vormodernen Denk-, Verhaltens- und Erziehungsmuster verstossen gegen das Recht junger Menschen auf eine gleichgestellte und gewaltfreie Erziehung.
Sie behindern eine altersgerechte und selbstbestimmte Persoenlichkeitsentwicklung. Chancengleiche Partizipation an der (Er )Lebenswelt Gleichaltriger unabhaengig von Geschlecht, kultureller Herkunft, Religionszugehoerigkeit oder sonstiger Weltanschauung ist strengglaeubig sozialisierten Musliminnen bereits in jungen Jahren nicht moeglich.
Die Unterzeichner fordern daher ein bundesweites Verbot des Kinderkopftuchs fuer Maedchen bis vierzehn Jahren in der Oeffentlichkeit. Darueber hinaus setzen wir uns fuer das Verschleierungsverbot im oeffentlichen Dienst ein. Die Beschaeftigten in Institutionen der Verwaltung, der Justiz sowie des Erziehungs- und Bildungswesens sind Repraesentanten und Funktionstraeger des saekularen, freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Sie haben den Anspruch auf und die Verpflichtung zur neutralen Kleidung waehrend ihrer Dienstzeit, ohne die eine wertschaetzende und buergerorientierte Zusammenarbeit kaum moeglich ist.
Wir halten ein grundsaetzliches Kopftuchverbot in Gerichtsgebaeuden, Schulen (franzoesisches Modell) und Kindergaerten fuer unumgaenglich. Bei Gerichtsverhandlungen muss zum Schutz der Zeugen und Angeklagten garantiert sein, dass selbst jede unterschwellige Beeinflussung von Plaedoyer und Urteil durch politreligioese Symbole im Saal ausgeschlossen ist. Nur gaenzlich kopftuchfreie Schulen und Kindergaerten gewaehrleisten, dass Maedchen und Jungen unabhaengig von kultureller Herkunft, Religion und sonstiger Weltanschauung einen Freiraum nutzen und geniessen koennen, in dem sie vor orthodoxer religioeser Indoktrination verschont sind.
Erstunterzeichner am 09. Mai 2009 waren
Zentralrat der Ex-Muslime
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Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, HINTERGRUND-Verlag Osnabrück
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Children First Now (Kinderrechtsorganisation)
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